Schlagtechnik

Die Grundschläge: Um erfolgreich Badminton spielen zu können, muss der Spieler neben dem Aufschlag verschiedene Grundschläge und Schlagvarianten beherrschen, die aus dem Spiel heraus erfolgen:

Clear: Beim Clear wird der Federball lang und hoch bis zur gegnerischen Grundlinie gespielt. Man spricht daher auch von einem Befreiungsschlag (1). Variiert werden kann der Clear, indem man den Ball flacher und schneller spielt. Mit diesem so genannten Angriffs-Clear (2) kann man seinen Gegner unter Druck setzen. Der Clear kann darüber hinaus auch dicht vom Netz aus geschlagen werden (Unterhand-Clear).

Drive: Beim Drive (3) wird der Ball ebenfalls schnell und bis zum Spielfeldende gespielt. Die Flugkurve ist allerdings wesentlich flacher als beim Clear. Dies kann man erreichen, indem man den Ball knapp über das Netz schlägt.

Smash: Beim Smash (4) schlägt man den Federball hart und gerade in das gegnerische Spielfeld. Die Flugkurve führt bei diesem klassischen und sehr schnellen Angriffsschlag steil von oben nach unten. Der Smash hat die direkte Beendigung des Ballwechsels zum Ziel.

Drop: Beim Drop (5) wird der Ball so gespielt, dass er knapp hinter dem Netz landet. Dieser Schlag wird daher auch als Stoppball bezeichnet. Am effektivsten ist der Drop, wenn man vorher einen Clear oder Smash antäuscht. Dadurch bereitet sich der Gegner auf einen längeren Schlag vor und läuft zurück. Häufig kann er dann den kurzen Drop nicht mehr erreichen. Diese charakteristische Flugkurve kann man erzielen, indem man die Clear- oder Smash- Schlagbewegung unmittelbar vor dem Treffen des Balls abbricht und dann plötzlich einen Drop spielt.

Stop: Der Stop wird auch „Drop am Netz“ (6) genannt. Dabei steht der Spieler dicht am Netz und spielt den Federball so knapp wie möglich über die Netzkante.

Schlagbereich:

Die Schlagbereiche, in denen ein Ball getroffen werden kann

Bei den einzelnen Schlägen unterscheidet man auch, wo der Ball getroffen wird. Aus der Schlagart und den Schlagbereichen setzt sich die genaue Beschreibung eines Badminton-Schlages zusammen. Beispiele:

TreffseiteTreffbereichSchlagartRichtungSchnitt

VH (Vorhand)

ÜK (Überkopf)

Clear

die Linie entlang

 

RH (Rückhand)

UH (Unterhand)

Drop

Cross

Geschnitten

VH (Vorhand)

SH (Seithand)

Drive

die Linie entlang

 

 

Rückhand

Die hohe Rückhand gehört sicherlich zu den schwierigsten Schlagtechniken im Badminton. Neben der korrekten Bewegungsausführung erfordert die Technik viel Gefühl, um den Federball platzieren zu können.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Ball auf der Rückhandseite zum Gegner zurück zu spielen. Eine davon ist die hohe Rückhand. Sie ist allerdings sehr anspruchsvoll, daher braucht es Zeit und eine gute Anleitung, um sie richtig zu erlernen. Deswegen ist es manchmal sinnvoller, die Rückhand einfach zu umlaufen, statt einen unsauberen Schlag zu spielen.

Badminton: Hohe Rückhand

Und so geht’s: Aus der Erwartungshaltung machst du einen oder mehrere Sidesteps in Richtung Ball. Als Rechtshänder drückst du dich dafür zunächst mit dem rechten Bein ab und bewegst das linke Bein vor. Erst ganz am Schluss machst du einen Kreuzschritt und bewegst das rechte Bein an die Stelle, wo du den Ball erwartest.

 

Dabei führst du den Arm mit senkrechtem Schläger zur Brust, sodass die rechte Schulter zum Netz zeigt. Dann lässt du denn Schlägerkopf sinken und baust Spannung auf. Als nächstes führst du den rechten Ellenbogen nach oben und beschleunigst den Schlägerkopf explosiv, indem du den Unterarm im Ellenbogen nach außen drehst (Supination). Mit dem Ellenbogen kannst du Einfluss auf die Schlagrichtung nehmen und dem Federball im gegnerischen Feld platzieren.

Die Rückhand kannst du sowohl als Clear (Befreiungsschlag) oder als Rückhand-Smash (Angriffsschlag) spielen. Nach dem Schlag drückst du dich wieder vom rechten Bein ab und kehrst sofort in die Spielfeldmitte zurück.

Folgende Links zum lernen oder zum Bestaunen:

Rückhand 1

Rückhand 2

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