2. Liga abgespeckt

Von: Alex Richter
 
Triathleten messen sich im DEZENTRALEN Swim& Run.
 
ROTH. Mit einem dezentral ausgetragener Wettkampf gab die2. Triathlon-Bundesliga ein Lebenszeichen. Das Format war mit einem Swim & Run abgespeckt,das Radfahren wurde ausgelassen. Weitere Besonderheit war die dezentrale Organisation. Jedes Team erledigte die Distanzen von 800 m Schwimmen und fünf Kilometer Laufen in einem heimischen 50-m-Becken und einer 400-m-Laufbahn. Die TSG-Athleten legten sich im Rother Freibad und auf der Kreissportanlage ins Zeug.
 
Die Zeiten wurden von jedem Athleten selbstständig gestoppt und in Online-Formulare eingetragen. Der Athlet mit der geringsten Gesamtzeit gewann die Einzelwertung. Die schnellsten drei Athleten jedes Vereins wurden als Mannschaft gewertet. Es beteiligten sich 13 Teams mit insgesamt 61 Athleten.
 
Gewonnen hat der Erfurter Spitzentriathlet Marcel Lehmann mit einer überragenden Endzeit von 25:16min (Schwimmen 10:08, Laufen 15:08) vor dem Regensburger Profi Marcelo Kunzelmann-Loza. Allgemein findet man in den Top 10 der zweiten Bundesliga fast ausschließlich Vollzeit-Profis oder Athleten aus großen Triathlon-Vereinen wie Erfurt, Darmstadt, Frankfurt oder Regensburg. Dahinter beginnt ab einer Endzeit von 26:30 min dichtes Gedränge, im Schnitt kam hier alle fünf bis zehn Sekunden ein weiterer Athlet ins „virtuelle“ Ziel.
 
Der schnellste Rother war der Profi Peter Santagati mit einer Gesamtzeit von 27:15 min (11:25/15:50) auf Rang 14, gefolgt von Alexander Richter mit einer Endzeit von 27:53 min (11:10/16:43) auf Rang 24. Das gewertete Trio des TSG 08 Roth/Hubert Schwarz - ProWin-Teams komplettierte Jeremias Gerner mit 29:27 min (11:35/17:52) auf Rang 39. Damit belegten die Rother den neunten Platz in der Endabrechnung.
 
„Es hat sehr viel Spaß gemacht, gemeinsam mit den TeamKollegen aus der Liga- Mannschaft diesen Swim & Run zu bestreiten. Auch wenn die anderen Teams physisch nicht vor Ort waren und das Radfahren als Belastung im Wettkampf fehlte, herrschte heute auf jeden Fall eine Renn-Atmospähre. Mit unserem Ergebnis auf Platz neun sind wir sehr zufrieden, das macht Mut für die kommende Saison, die hoffentlich wieder unter einigermaßen normalen Umständen stattfindet“, so der Team-Capitän Alexander Richter.
 
Johannes Egelseer auf Platz 45 (12:05/17:41) und Phillip Christl auf Rang 50 (12:04 /18:07)) erzielten ebenfalls respektable Leistungen, waren mit ihrer Endzeit aber nicht im gewerteten Trio der Rother.
 
Darüber hinaus machten die Nachwuchsathleten Luis Höra und Luca Brandes mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. Beide mit 15 Jahren noch zu jung, um in die Wertung aufgenommen zu werden, bestritten den Wettbewerb außer Konkurrenz. Dabei erzielte Höra mit einer Endzeit von 29:00 min (11:30/17:30) und Brandes mit 32:15 min (12:45/19:30) Mut machende Endzeiten. Bei einer weiteren Entwicklung rechnet Teamchef Fischer durchaus mit regelmäßigen Einsätzen im Unterhaus der höchsten deutschen Triathlon Liga.
 
Hochmotiviert
Die beiden Nachwuchsstarter zeigten sich nach dem Rennen hochmotiviert und ehrgeizig: „Heute hatten wir die Möglichkeit, uns mit einigen der besten Triathleten Deutschland zu messen. Auch wenn wir nicht auf der Ergebnisliste zu finden sind, können wir unsere gestoppten Zeiten ja dennoch damit vergleichen. Das Niveau in der zweiten Bundesliga ist auf jeden Fall extrem hoch, da wären wir heute bei einem normalen Rennen mit Schwimmen, Radfahren und Laufen ordentlich auf die Nase gefallen. Aber es ist immer gut, sich mit besseren Athleten zu messen. Für uns wird es jetzt erst einmal darum gehen, in der Regionalliga Bayern die nötige Erfahrung zu sammeln, um dann hoffentlich in ein paar Jahren auf dem nationalen Niveau der zweiten Liga bestehen zu können“, So Brandes und Höra einstimmig nach dem Swim & Run.
 
Ebenfalls optimistisch zeigte sich Teamchef Fischer: „Das Rennen heute auf Platz neun zu beenden, ist definitiv ein gutes Zeichen. Die Jungs haben mit soliden Einzelplatzierungen gezeigt, dass sie dem hohen Leistungsniveau in der zweiten Liga gewachsen sind. Ebenso fehlten heute aber einige Leistungsträger wie z. B. die beiden Luff-Brüder, was man nicht vergessen darf. Wir setzen jetzt einen Strich unter diese „Saison“ unter schwierigen Bedingungen und werden uns für 2021 neu aufstellen, um dann voll anzugreifen.“
 
 
Für Aufsteiger TSG 08 Roth gab es doch noch so etwas wie eine Premiere in der 2. Bundesliga. Alexander Richter, Jeremias Gerner, Peter Santagati, Johannes Egelseer und Phillip Christl war mit Platz neun höchst zufrieden.


Foto:
Guntram Rudolph
v.l.n.r.: Alexander Richter, Jeremias Gerner, Peter Santagati, Johannes Egelseer, Phillip Christl

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